|
Namensgebung
Die Bezeichnung "Deutsches Forum für eine neue, lebensdienliche Ökonomie der Nachhaltigkeit" beinhaltet folgende Überlegungen: 1. Sie soll klarstellen, daß eine lebensdienliche Gestaltung der Globalisierung nur durch Nationen möglich ist, die aus sich selbst heraus ihre Volkswirtschaft umzugestalten bereit sind (ausgewogenes Verhältnis von internationalem Austausch und lokaler Wirtschaft). 2. Nur unter dieser Voraussetzung kann ein Weltwirtschaftsdialog erfolgreich sein. 3. Gerade ein wirtschaftlich hochentwickeltes Land wie Deutschland hat sich im europäischen und internationalen Dialog mit einer wissenschaftlich gut vorbereiteten eigenen Position einzubringen. 4. Angesichts des harten Wettbewerbs zwischen Global Playern und dem Standort-Wettbewerb der Nationen ist eine Doppelstrategie erforderlich: Es wäre blauäugig eine "ideale Weltwirtschaftssituation" erstreben zu wollen, ohne grundsätzlch nicht auch entsprechend dieser Wettbewerbssituation wirtschaftlich mithalten zu wollen. Globale Nachhaltigkeit kann realistisch nur eine Aufgabe gemeinsamer Abrüstungsstrategie im Sinne einer globalen Friedens- und Entwicklungssicherung sein. Um Mißverständnissse auszuschließen, wird nachdrücklich unterstrichen, daß eine lebensdienliche Wirtschaft der Nachhaltigkeit nur im Kontext eines globalen Konsenses vorstellbar ist. Das "Deutsches Forum für eine neue, lebensdienliche Ökonomie der Nachhaltigkeit" ist also kein nationalistisches Programm, sondern kann mittel- und langfristig nur im Rahmen eines globalen Nachhaltigkeitsprogramms einen Beitrag leisten. Das "Deutsches Forum für eine neue, lebensdienliche Ökonomie der Nachhaltigkeit" sucht daher Kontakt zu ähnlichen Organisationen in anderen Ländern. Letztlich geht es um eine Neuordnung der Weltwirtschaft, um eine Veränderung der sie bestimmenden Spielregeln. In den dafür erforderlichen Dialog werden unhintergehbar nicht nur die wirtschaftlichen Interessen, sondern auch die Werte, Ziele und Visionen der unterschiedlichen Kulturen eingebracht. Wenn daraus nicht ein unerbittlicher Kulturkampf und Religionskrieg werden soll, muß von vornherein ein offener Weltdialog angestrebt werden. Nur ein solcher Weltdialog wird die Herausforderungen, welche die Weltwirtschaft im 21. Jahrhundert mit sich bringt, einigermaßen friedlich meistern können. Er ist das eigentliche Ziel - und der Weg. Deswegen wurde für den Internetauftritt die URL www.weltdialog.de gewählt. |